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Pressemitteilung

03.09.2019

Spitzenwechsel an der Charité: Prof. Dr. Heyo K. Kroemer ist neuer Vorstandsvorsitzender

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Symbolische Amtsübergabe: Michael Müller, Prof. Einhäupl und Prof. Kroemer (v.l.). Foto: Peitz | Charité
Symbolische Amtsübergabe: Michael Müller, Prof. Einhäupl und Prof. Kroemer (v.l.). Foto: PeitzCharité
Prof. Dr. Heyo K. Kroemer, Vorstandsvorsitzender der Charité. Foto: Peitz | Charité
Prof. Dr. Heyo K. Kroemer, Vorstandsvorsitzender der Charité. Foto: PeitzCharité

Prof. Dr. Karl Max Einhäupl hat die CharitéUniversitätsmedizin Berlin für elf Jahre als Vorstandsvorsitzender geleitet. Am 1. September hat sein Nachfolger Prof. Dr. Heyo K. Kroemer das Amt übernommen. Der Pharmakologe war zuletzt hauptamtlicher Dekan und Sprecher des Vorstands der Universitätsmedizin Göttingen. Zur feierlichen Amtsübergabe begrüßten die Charité und Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin und Aufsichtsratsvorsitzender der Charité, die mehr als 180 geladenen Gäste.

In seiner Rede würdigte Michael Müller die elf erfolgreichen Jahre von Prof. Einhäupl an der Spitze der Berliner Universitätsmedizin: „Prof. Einhäupl hat hervorragende Arbeit geleistet und die Charité mit ihren Campi auf allen Gebieten zu dem exzellenten Ort für Forschung, Lehre und Gesundheitsversorgung weiterentwickelt, der sie heute ist. Zu seinen großen Verdiensten zählt die wirtschaftliche Konsolidierung der Charité. Vor allem aber hat er maßgeblich zur Erhöhung der internationalen Sichtbarkeit der Berliner Universitätsmedizin beigetragen und erfolgreiche Kooperationen, wie das Berlin Institute of Health, die Berlin University Alliance und Oxford, mit auf den Weg gebracht. Auch sein persönliches Engagement für die Modernisierung des Bettenhauses, dem größten Bauprojekt der Charité in den letzten Jahrzehnten, war eine beachtenswerte Leistung. Ihm gebührt großer Dank und ich wünsche ihm alles erdenklich Gute!“

Michael Müller weiter: „Mit Prof. Kroemer als seinem Nachfolger ist es uns erneut gelungen, die bestmögliche Besetzung für diese anspruchsvolle Aufgabe zu finden. Ich freue mich für die Charité und für Berlin, dass er den Vorstandsvorsitz übernimmt. Als einer der profiliertesten Wissenschaftsmanager bringt er hervorragende Voraussetzungen mit, um die Charité gemeinsam mit ihren Mitarbeitenden und Studierenden auf Erfolgskurs zu halten und neue Akzente für die wissenschaftliche Exzellenz und eine Krankenversorgung auf Spitzenniveau zu setzen. Dabei werden die Umsetzung der Strategie ‚Gesundheitsstadt Berlin 2030‘ und die Weiterentwicklung der Charité-Campi zentrale Anforderungen sein. Wir wünschen ihm viel Erfolg und gutes Gelingen!“

Zu seinem Wechsel an die Charité sagte Prof. Kroemer: „Als eine der größten Universitätskliniken Europas steht die Charité für eine herausragende Qualität in der Krankenversorgung, in der Forschung sowie in der Lehre. Diese international bekannte Einrichtung zu leiten, sehe ich gleichermaßen als sehr reizvoll und herausfordernd an.“ Er betrachte es nun als seine Aufgabe, ergänzte Prof. Kroemer, „das große Zukunftspotenzial der Charité und damit auch des Standorts Berlin in der Medizin- und Forschungslandschaft zu gestalten und weiterzuentwickeln – gemeinsam mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Charité sowie im Zusammenspiel mit den Akteuren der Region.“ An seinen Vorgänger richtete der neue Vorstandsvorsitzende Worte der Anerkennung: „Prof. Einhäupl hat viel für die Charité erreicht. Seiner Führungsstärke ist es zu verdanken, dass das Berliner Universitätsklinikum weltweit einen exzellenten Ruf auf den Gebieten von Patientenversorgung und Wissenschaft genießt sowie international als Ausbildungsstätte geschätzt wird.“

Prof. Einhäupl bedankte sich für die wohlwollenden Worte: „Die wirtschaftliche Konsolidierung zu erreichen, war sicher eine wichtige Leistung, doch als größeren Verdienst sehe ich vielmehr die Erneuerung der Marke Charité.“ Prof. Einhäupl beglückwünschte seinen Nachfolger zur Übernahme des Amtes: „Für die Weiterentwicklung einer so bedeutenden und wichtigen Institution wie der Charité braucht es immer wieder neue Impulse, neue Ideen und auch neue Netzwerke. Ich freue mich sehr, die Charité in Prof. Kroemers Hände zu geben. Die Aufgabe wird keine leichte sein – wer weiß das besser als ich. Ich bin voller Zuversicht, dass er es in den nächsten Jahren schaffen wird, die wissenschaftliche Sichtbarkeit der Charité noch weiter auszubauen, die Anstrengung in der Digitalisierung zu intensivieren und die Berliner Marke Charité weiter an internationaler Strahlkraft gewinnen zu lassen. Wir hatten in den letzten Monaten viele gute Gespräche und einen intensiven Austausch – so können wir auch eine nahtlose Übergabe gewährleisten. Ich wünsche Prof. Kroemer und der Charité alles Gute für die Zukunft!“

Prof. Dr. Heyo K. Kroemer
Der Pharmakologe Prof. Kroemer wurde 1960 geboren und stammt aus Leer in Ostfriesland. Von 2000 bis 2012 war er Dekan der Medizinischen Fakultät der heutigen Universität Greifswald und ab 2011 Wissenschaftlicher Vorstand der Greifswalder Universitätsmedizin. Prof. Kroemer war ab 2007 Vorstandsmitglied und von 2012 bis 2019 Präsident des Medizinischen Fakultätentages. Von 2012 bis 2019 war er hauptamtlicher Dekan und Sprecher des Vorstands der Universitätsmedizin Göttingen sowie ab 2018 Mitglied der Leopoldina. Seit dem 1. September 2019 ist Prof. Kroemer Vorstandsvorsitzender der Charité.

Prof. Dr. Karl Max Einhäupl
Prof. Einhäupl wurde 1947 in München geboren und kam 1992 als Professor für Neurologie an die Humboldt-Universität zu Berlin. Er war zugleich Direktor der Klinik für Neurologie und ab 2006 Ärztlicher Leiter des CharitéCentrums für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie. Von 2001 bis 2006 war der Neurologe zudem Vorsitzender des Wissenschaftsrates. 2008 hat er den Vorsitz des Vorstands der Charité übernommen.

CharitéUniversitätsmedizin Berlin
Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin ist mit rund 100 Kliniken und Instituten an 4 Campi sowie 3.001 Betten eine der größten Universitätskliniken Europas. Im Jahr 2018 wurden hier 152.693 voll- und teilstationäre Fälle sowie 692.920 ambulante Fälle behandelt. An der Charité sind Forschung, Lehre und Krankenversorgung eng miteinander vernetzt. Die Berliner Universitätsmedizin ist eine der größten Arbeitgeberinnen Berlins und konzernweit sind hier rund 18.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern tätig. Im Jahr 2018 hat die Charité Gesamteinnahmen von mehr als 1,8 Milliarden Euro erzielt und mit mehr als 170,9 Millionen Euro eingeworbenen Drittmitteln einen erneuten Rekord erreicht. An der medizinischen Fakultät werden mehr als 7.500 Studierende der Human- und Zahnmedizin ausgebildet. Darüber hinaus gibt es 619 Ausbildungsplätze in 9 Gesundheitsberufen.

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Kontakt

Manuela Zingl
Unternehmenssprecherin
CharitéUniversitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 570 400



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